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Neues vom Altstädter Platz - Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss (Sept. 2018) 

 

Am 04.09.2018 wurde im Stadtentwicklungsausschuss zum Grundstück  der vor kurzem zerstörten Kleingartenanlage am Altstädter Platz diskutiert. Der Tonmitschnitt begründet, warum wir uns  gegen die konkreten Pläne für dieses Grundstück aussprechen. Das politische Ziel, dass Spreeufer von Beton freizuhalten, werde durch diese Planung verletzt.

 

Bitte klicken Sie HIER, um den Audio-Beitrag aus der Stadtverordneten-Versammlung zum Thema anzuhören.

 

Auf das Bild von Jens Olaf Zänker klicken, um mehr zu seiner politischen Agenda zu erfahren. Foto unten: Pläne des Investors.

Stellungnahme:  Die Tragödie im Hambacher Forst (Sept. 2018)         

 

Zur Zeit tobt im uralten Wald des Hambacher Forstes ein bürgerlicher Aufstand gegen die Rodung dieser Urwaldriesen, es sind gesunde Eichen, Buchen, Erlen, Linden und viele mehr. Dort haben Aussteiger und Familien aus Protest seit 6 Jahren 51 Baumhäuser errichtet. Sie leben dort in den Bäumen fast wie Waldelfen. Es sind Aussteiger, Naturfreunde, Menschen die die Natur lieben. RWE einer der größten Atomkraftwerksbetreiber Deutschlands geht auf´s Ganze.

 

Die Skandale aus der Vergangenheit reichen noch nicht man möchte hier ein Exempel statuieren. Räumung um jeden Preis. Die Braunkohle hat für RWE kein Ende für sie beginnt eine neue Hochzeit der schmutzigen Energiegewinnung. Hier werden bürgerliche und soziale Belange mit den Füßen getreten. Es geht wieder um das Geld und Strom, wie der Konfliktmediator zwischen RWE, Polizei und Baumaktivisten heraustellte, Strom der nicht benötigt wird. Strom der zu viel produziert wird, ist mittlerweile ein großes Problem in Deutschland geworden. Seit 40 Jahren wird ein 12.000 jähriger Wald für ein gesellschaftlich fraglichen Konzern gerodet. Weil sich unter diesem Naturparadies große Braunkohlevorkommen befinden muß der Wald nun restlos verschwinden.

 

Über 40 Prozent des Stroms weltweit wird mit Hilfe von Kohle erzeugt, es gilt als die schmutzigste Energiegewinnung überhaupt weltweite Schäden für Mensch und Umwelt tragen nicht die Stromkonzerne sondern die Allgemeinheit. Frei nach dem Motto „Nach uns die Sintflut“ Diesen Braukohlevorkommen sind auch ein riesiger Filter für Trinkwasser, so soll nun auch das letzte Stück diese alten Hambacher Forstes fallen. Es sind nicht nur uralte Wälder die von der Landkarte verschwinden auch historische Dörfer wurden dem Erdboden gleich gemacht damit sich riesige Schaufelradbagger in unsere Erde fressen und jegliches Ökosystem zerstören.

 

Wann stoppt die Politik und die Regierung unter Armin Laschet endlich dieses brutale Eingreifen, Herr Laschet sagte „Er kann auch klare Kante“. Klare Kante mit einem Herz aus Stein und ohne Rücksicht auf Verluste. Was ist dies für eine biedere Regierung in Nordrhein Westfalen die Konzerne vor Menschen, Tiere und Umwelt stellt? Unter campact.de kann man eine Onlinepetition zum sofortigen Stopp der Rodung unterzeichnen. Weiter Infos zum Hambacher Forst findet man unter hambacherforst.org.

 

Verfasser: Emanuel Goldmund   (Mitglied des bündnisgrünen Stadtverbands)